Hilfe & Support
Hier steht, was fundara für dich tun kann, was nicht, und wie du uns erreichst. Wenn deine Frage unten fehlt, schreib uns — jede Zuschrift wird von einem Menschen gelesen.
So erreichst du uns
E-Mail: lutz@sthein.de
Wir antworten in der Regel innerhalb von zwei Werktagen. Schreib bitte auf Deutsch oder Englisch.
Was du NICHT mitschicken solltest: Bescheide, Kontoauszüge, Ausweiskopien oder andere Unterlagen mit persönlichen Daten. Für eine Frage zur App brauchen wir sie nicht, und wir wollen sie nicht haben. Beschreib dein Problem in eigenen Worten. Das genügt.
Was fundara ist — und was nicht
fundara prüft, welche staatlichen Förderungen und Sozialleistungen für deine Lage in Frage kommen, und rechnet den Betrag aus, wo das Gesetz einen bestimmt. Jede Angabe beruht auf einer Fundstelle im Gesetz; mit Konto siehst du an jeder Leistung die Quelle, das Prüfdatum und die Rechenschritte bis zum Betrag. Ab Version 1.2.0 prüft fundara mit Plus auch Förderungen für deinen Betrieb.
fundara ist keine Behörde und keine Rechtsberatung. Alle Angaben sind eine unverbindliche Ersteinschätzung. Verbindlich entscheidet immer die zuständige Stelle. Brauchst du eine rechtliche Einschätzung und kannst die Kosten nicht selbst tragen, gibt es den Beratungshilfeschein (§ 6 BerHG): Damit kostet dich die anwaltliche Beratung 15 Euro Eigenanteil (Nr. 2500 VV RVG). Den Weg dorthin findest du in der App im Tab Programme unter den Behördengängen.
Häufige Fragen
Warum steht bei manchen Leistungen kein Betrag?
Weil wir keinen erfinden. Ein Betrag erscheint nur dort, wo das Gesetz ihn bestimmt und wir ihn aus deinen Angaben ausrechnen können. Bei vielen Leistungen entscheidet die Behörde nach Ermessen, oder die Höhe hängt von Unterlagen ab, die nur sie sieht. Dann sagen wir, dass die Leistung in Frage kommt, und schweigen über die Zahl.
Eine erfundene Zahl wäre schlimmer als keine: Sie sieht aus wie eine Zusage, und wer danach plant, plant falsch.
Warum fragt die App so viel?
Jede Frage entscheidet über mindestens eine Leistung. Du kannst jederzeit abbrechen. Was du schon beantwortet hast, bleibt erhalten, und der Horizont zeigt dir, was mit diesem Stand schon feststeht. Je mehr du beantwortest, desto genauer wird das Bild.
Fragen, die du nicht beantworten willst, kannst du überspringen. Die betroffene Leistung bleibt dann offen statt falsch.
Wo liegen meine Daten?
Deine Angaben bleiben auf deinem Gerät. Die Anspruchsprüfung läuft dort, ohne dass etwas übertragen wird. Das gilt auch, wenn du ein Konto hast: Was du über deine Lage erzählt hast, wird nicht hochgeladen.
Etwas aus deinen Angaben verlässt das Gerät nur in diesen Fällen, und nur, wenn du es auslöst:
- Lumo und die Auswertung deines eigenen Textes: Beides verarbeitet ein KI-Dienst und läuft erst nach deiner ausdrücklichen Zustimmung. Was genau übertragen wird und an wen, steht im Zustimmungs-Dialog und in der Datenschutzerklärung.
- die Übersichts-Mail, die du dir selbst schickst: Dein Gerät schreibt sie; unser Server stellt nur den fertigen Text zu.
- die Registerabfrage im Unternehmens-Modus: Dafür geht die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer deines Betriebs hinaus, gespeichert wird sie nicht. Mehr dazu weiter unten.
Daneben spricht die App mit unserem Server für Dinge, die keine deiner Antworten enthalten: neue Regeldaten, dein Konto, die Prüfung eines Plus-Kaufs und, falls du unter Profil → „Lumo lernt“ zustimmst, Zählstände ohne jeden Wortlaut. Jede Zustimmung kannst du jederzeit widerrufen.
Wofür brauche ich ein Konto?
Der Anspruchs-Check, die Beträge und der ganze Weg zum Amt stehen dir sofort offen. Ein Konto schaltet dazu frei: die Rechenschritte hinter einem Betrag und die Quelle im Gesetz; Lumo, der dir deine Ergebnisse erklärt; Update-Alerts, wenn sich an einer deiner Leistungen etwas ändert; und die Übersichts-Mail, die du dir selbst schickst.
Du meldest dich mit E-Mail-Adresse und Passwort an. Bei der Registrierung bestätigst du einmal einen Code aus der Mail. Am Konto hängen deine E-Mail-Adresse, deine Einwilligungen, deine Interessen und dein Einladungscode. Freiwillig kannst du einen Vornamen für die Anrede in unseren Mails und dein Bundesland eintragen. Eine Anschrift fragen wir nicht ab, und deine Angaben aus dem Check bleiben auf dem Gerät.
Hast du dich früher ohne Passwort angemeldet, wähle im Anmelde-Fenster Passwort einrichten oder zurücksetzen. Damit legst du zum ersten Mal eines an; dein Konto bleibt dasselbe.
Wie lösche ich meine Daten?
In der App unter Profil → Alle lokalen Daten löschen. Das entfernt, was fundara auf dem Gerät gespeichert hat: Angaben, Antragsstände, deinen Text zur Lebenssituation, Einwilligungen und geplante Erinnerungen.
Dein Konto löschst du unter Profil → Konto & Einwilligungen → Konto & Daten endgültig löschen. Damit verschwinden das Konto samt E-Mail-Adresse und Einwilligungen und zugleich alle Daten auf dem Gerät. Ein laufendes Plus-Abo endet dadurch nicht; das kündigst du bei Apple (siehe unten).
Es gibt keinen Weg, über den wir deine Angaben wiederherstellen könnten. Das ist Absicht.
Ich habe einen Anspruch gefunden — wie geht es weiter?
Öffne die Leistung und dann den Antragsweg. Dort steht, welche Unterlagen du brauchst, welche Stelle zuständig ist, ob eine Frist läuft und in welcher Reihenfolge du vorgehst. Was du abhakst, bleibt gespeichert. Der Weg läuft über Tage, nicht über Minuten.
Ein Betrag stimmt nicht mit meinem Bescheid überein
Das kann mehrere Gründe haben: eine Angabe im Profil ist veraltet, die Behörde hat Werte anders angesetzt, oder wir haben uns geirrt. Schreib uns in diesem Fall bitte, mit der Leistung und dem Unterschied, aber ohne den Bescheid selbst. Jede Abweichung, die wir nachrechnen können, macht die App für alle genauer.
Wie funktioniert fundara Plus, und wie kündige ich?
Für dich privat sind Anspruch, Betrag, Herleitung, Quelle und jeder Schritt zum Amt kostenlos und bleiben es. Plus sorgt dafür, dass du Bescheid bekommst, statt nachsehen zu müssen: Es meldet sich zwei Wochen vor einer Gesetzesänderung, die eine deiner Leistungen betrifft, hakt nach, wenn ein angefangener Antrag liegen bleibt, und erinnert dich bei Leistungen, die es erst ab dem Monat des Antrags gibt. Für deinen Betrieb ist Plus der Unternehmens-Modus.
Plus gibt es als Monats- oder Jahresabo. Preis und Laufzeit stehen auf der Plus-Seite in der App und im App Store. Das Abo verlängert sich automatisch und läuft über deinen Apple-Account. Kündigen geht dort und nur dort, spätestens 24 Stunden vor Ende des Zeitraums: Einstellungen → dein Name → Abonnements → fundara. Wir können ein Abo nicht für dich beenden, und auch sonst niemand, der dir das anbietet.
Hast du das iPhone gewechselt oder die lokalen Daten gelöscht, holst du ein bezahltes Abo auf der Plus-Seite über „Käufe wiederherstellen“ zurück.
Plus gibt es auch fürs Weitersagen: Auf der Plus-Seite findest du deinen Einladungslink, sobald du ein Konto hast. Legen fünf Menschen ein Konto an und tragen deinen Einladungscode auf ihrer Plus-Seite ein, läuft Plus zwei Monate für dich, ohne Abo und ohne Kündigung. Hast du gerade ein bezahltes Abo, werden die zwei Monate deinem Konto gutgeschrieben und greifen, sobald das Abo endet.
Die App stürzt ab oder zeigt etwas Seltsames
Schreib uns, was du zuletzt getan hast und was passiert ist. Nützlich sind: dein iPhone-Modell, die iOS-Version und die Versionsnummer der App. Die findest du auf dem iPhone unter Einstellungen → Allgemein → iPhone-Speicher → fundara. Ein Bildschirmfoto hilft, bitte ohne persönliche Angaben darauf.
Der Unternehmens-Modus
Ab Version 1.2.0 prüft fundara auch Förderungen für Selbstständige, Gründer und Betriebe, ebenso für Vereine, Praxen und Stiftungen. Der Modus gehört zu fundara Plus.
Wie schalte ich in den Unternehmens-Modus?
Im Tab Horizont steht oben die Pille Für mich ⇄. Tippst du sie an, siehst du zwei Türen: „Für mich“ und „Für meinen Betrieb“. Wähl eine davon und tippe auf „Weiter“. Damit legst du dich auf keine Rolle fest, sondern bestimmst nur, womit fundara anfängt. Zurück geht es über dieselbe Pille, die dann „Für meinen Betrieb ⇄“ heißt.
Ohne Plus zeigt dir fundara nach dem Wechsel, was der Modus enthält. Von dort geht es mit „fundara Plus ansehen“ zur Plus-Seite, mit „Für mich privat prüfen“ zurück in den kostenlosen Privat-Modus oder mit „Zurück“ auf die vorige Seite.
Was kostet der Unternehmens-Modus?
Er hat keinen eigenen Preis und keine eigene Stufe. Er gehört zu fundara Plus, demselben Monats- oder Jahresabo, das im Privat-Modus die Erinnerungen enthält. Mit Plus ist beides offen.
Ohne Plus bleibt für dich privat alles kostenlos. Auch im Betriebs-Modus sperrt fundara keine Leistung, die dich als Privatperson betrifft, und keinen Behördengang.
Ist der Modus nach dem Kauf nicht sofort offen, tippe auf der Plus-Seite auf „Käufe wiederherstellen“.
Was prüft fundara für meinen Betrieb?
Drei Listen, gezählt im Katalog von Version 1.2.0 am 4. Oktober 2026:
- Für deinen Betrieb: 95 Förderprogramme, davon 32 vom Bund und 63 Landesprogramme aus allen 16 Bundesländern. Welche davon zu deinem Betrieb passen, prüft der Check anhand deiner Angaben.
- Für deine Kunden: Für 32 der 57 Gewerke der Handwerksordnung zeigt fundara, welche Förderungen deine Kundschaft für ihr Vorhaben beantragen kann, etwa ein Glaser für neue Fenster. Das ist eine Übersicht über Programme, keine Prüfung für einen bestimmten Kunden.
- Für deine Beschäftigten: Programme zu zehn Anlässen, bei denen der Betrieb selbst handelt, etwa Kurzarbeit, Schwangerschaft, Elternzeit oder Ausbildung. Auch hier nennt fundara die Programme und deine Rolle darin, prüft aber keinen Anspruch einer Mitarbeiterin.
Mit neuen Regeldaten können sich diese Zahlen ändern. Ob und in welcher Höhe ein Programm deinen Betrieb fördert, entscheidet die Förderstelle.
Was ist die Registerabfrage zu De-minimis?
Viele kleine Förderungen laufen als De-minimis-Beihilfe. Für die meisten Betriebe gilt: Zusammen dürfen sie in drei Jahren 300.000 Euro je Unternehmen nicht übersteigen (Art. 3 Abs. 2 VO (EU) 2023/2831). Welche davon dein Betrieb bereits bekommen hat, führt das Zentralregister der EU. fundara kann dort für dich nachsehen: Öffne ein Programm, das als De-minimis-Beihilfe läuft, und tippe auf „Im EU-Register nachsehen“.
- Was übertragen wird: die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer deines Betriebs und der Stichtag, also heute.
- Was nicht übertragen wird: dein Profil, deine Angaben aus dem Check und der Name deines Betriebs. Nach Namen sucht fundara bewusst nicht; bei einem Einzelunternehmen wäre das dein eigener Name.
Die Abfrage startet erst, wenn du auf „Register abfragen“ tippst. Ohne diese Bestätigung fragt unser Server nichts ab. Er reicht die Nummer an das Register weiter, speichert sie nicht und protokolliert weder sie noch die Treffer. Jeden Treffer ordnest du selbst zu; gespeichert wird nur, was du übernimmst, und zwar auf deinem Gerät.
Eine Grenze gehört dazu: Das Register erfasst Beihilfen erst seit 2026, der Prüfzeitraum reicht aber drei Jahre zurück. Deshalb nennt fundara vorerst keine Zahl, wie viel noch frei ist. Reichen die gefundenen Beihilfen bereits an die Grenze, lässt sich das dagegen sicher sagen.
Wo liegen die Angaben zu meinem Betrieb?
Genau wie deine privaten Angaben auf deinem Gerät: deine Antworten im Check, dein Gewerk für die Kundenliste und die Beihilfen, die du aus dem Register übernommen hast. Für den Check verlässt davon nichts das Gerät. Die einzige Ausnahme im Unternehmens-Modus ist die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer für die Registerabfrage. „Alle lokalen Daten löschen“ entfernt auch die Angaben zum Betrieb.
Was ist der Startcode zum 1. November?
In der App kannst du dich für den Unternehmens-Modus vormerken: auf der Karte im Tab Heute oder auf der Plus-Seite. Vorgemerkte bekommen zum Start einen Code für ein Jahr fundara Plus zum halben Preis. Geplant ist der Start am 1. November 2026. An diesem Tag erinnert dich die App um 9 Uhr, falls du die Erinnerung erlaubt hast. Verschiebt sich der Termin, zeigt die Karte das neue Datum.
Der Code erscheint in der App, nicht per Mail. Ab dem Moment, in dem du ihn siehst, kannst du ihn 30 Tage lang einlösen, über „Code einlösen“ in der App oder in der App-Store-App. Die App zeigt ihn bis zum 1. Dezember 2026. Deine Vormerkung kannst du jederzeit wieder entfernen.
Ersetzt fundara eine Steuer- oder Rechtsberatung?
Nein. fundara gibt dir eine unverbindliche Ersteinschätzung auf Grundlage deiner Angaben. Die Einschätzung ersetzt keine behördliche Prüfung und keine Rechts- oder Steuerberatung. Ob dein Betrieb eine Förderung bekommt und in welcher Höhe, entscheidet die Förderstelle.
Barrierefreiheit
fundara ist für VoiceOver ausgelegt: Jede Leistung, jeder Betrag und jeder Antragsstand werden vorgelesen. Wenn du in der Bedienung auf eine Hürde stößt, ist das für uns ein Fehler wie jeder andere. Schreib uns, wir bessern nach.